Zusammenleben - zusammen leben!
„Die Menschen sind zu sehr verschieden, sie passen einfach nicht
zueinander!“ Dieses selbstironische Resümee eines Verhaltensforschers und
Psychologen nach langjähriger Forschungsarbeit und Praxis macht vor allem
eines deutlich: Menschen sind in erster Linie Individuen, und alle Theorien, die
uns unsere Mitmenschen verständlicher machen sollen, brauchen mehr
Ausnahmen als Regeln.

Ist gute Partnerschaft wirklich nur Überein- stimmung? Hoher Unterhaltungswert, wissenschaftlich eher fragwürdig: der GROSSE ARD-PARTNERSCHAFTSTEST mit Jörg Pilawa am 20. November 2004. 5,82 Millionen Zuschauer konnten sich da (umsonst) mittesten.
Das Interesse am Thema Liebe und Partnerschaft ist heute erheblich. Artikel hierzu
in den Illustrierten erhalten daher große Aufmerksamkeit und Fernsehshows mit entsprechenden
Inhalten erreichen hohe Einschaltquoten. Sie tragen aber leider selten wirklich zu allgemein
tieferem Verständnis bei. Im Gegenteil wird häufig unter dem Deckmantel der
Wissenschaftlichkeit viel Unsinn verbreitet.
Es gibt hunderte verschiedener Ansätze, den Geheimnissen des
Zusammenlebens auf die Spur zu kommen und die Gesetzmäßigkeiten
zwischenpersönlicher Aktion und Reaktion von Menschen in der Familie, unter
Freunden, im Beruf oder in der Öffentlichkeit zu ergründen. Wirklich
brauchbar aber sind in der Regel allein solche Methoden mit vorwiegend
empirischen (auf Beobachtung und Erfahrung beruhenden) Grundlagen.
Als sehr praktikabel erwiesen hat sich diesbezüglich die Typenlehre nach dem deutschstämmigen Bostoner Arzt
und Klimatologen Dr. Manfred Curry. Dieser stieß bei seinen Untersuchungen
zu meteorologischen Einflüssen auf das Befinden seiner Patienten auf
bemerkenswerte Zusammenhänge zwischen typspezifischen Reaktionsweisen des
vegetativen Nervensystems und den physiognomischen (körperbaulichen)
Eigenschaften einer Person.
Im Verlaufe seiner Studien kam Curry, gewissermaßen als „Nebenprodukt“, zu
einer verblüffenden Erkenntnis: Die Typisierung einer Person nach seiner
Methode ermöglicht nicht nur die Einschätzung körperlich-gesundheitlicher Belange, sondern sie liefert auch erstaunlich genaue
Rückschlüsse auf typeigene Reaktionsmuster im partnerschaftlichen und
sozialen Beziehungsgefüge.
Theorien anderer Wissenschaftler, wie z. B. Carl Gustav Jung, Erich Wilk oder Werner Zabel, kommen in
vieler Hinsicht zu ähnlichen Ergebnissen. Curry stellt jedoch insbesondere die
zwischenpersönlichen Aspekte auf eine sehr praktikable Basis und macht darüberhinaus
auch noch gewisse sporadisch auftretende „untypische“ Reaktionen, für die es
bislang keine Erklärung gab, verständlich und vorhersehbar.
Curry war durch diese Kenntnis schließlich in der Lage, seinen
Patienten bestimmte Verhaltenseigenarten auf den Kopf zuzusagen und er konnte
darüberhinaus - was ihm schließlich den Ruf eines Hellsehers
eintrug - sogar noch Eigenschaften von deren Ehepartnern
aufzählen, die er in den meisten Fällen überhaupt nicht persönlich kannte. Diese repräsentieren
nämlich, nach seinen Beobachtungen, mit schöner
Regelmäßigkeit den Gegentyp. Wo das nicht der Fall ist, so fand Curry
heraus, ist für bestimmte Typkombinationen infolge negativer Spannungen die
Trennung gewissermaßen vorprogrammiert, für andere Konstellationen wird
sich bei Gleichtypigkeit auf Dauer dagegen eine gegenseitige Überdrüssigkeit einstellen:
„Wir scheinen ein Organ zu besitzen, das uns veranlaßt, unsere
Ergänzungen zu suchen, damit aus den beiden verschiedenen Hälften ein
Ganzes werde. Wo gegen diese sehr natürliche Forderung verstoßen
wird, zerbricht die eingegangene Bindung über kurz oder lang - meist
über kurz!“

Im Paartanz symbolhaft umgesetzt und ritualisiert: Synchronisierungsvorgänge bei der Partnerfindung
Dieses besagte „Organ“ nun ist das Zusammenspiel aller Wahrnehmungsebenen
des Menschen. Moderne Untersuchungen mit Hochgeschwindigkeitskameras und anschließender Computeranalyse haben
eindrucksvoll belegt, in welch diffiziler Weise die Kontaktaufnahme zweier
Personen vor sich geht. Über sogenannte Mikrobewegungen, Blickbrücken,
Spiegelreaktionen und, im weiteren Verlauf, über die „Witterungsaufnahme“ durch
Duftbotenstoffe (Pheromone) spult sich ein Kontaktritual bei der Partnerfindung
ab, das über den Abgleich der individuellen Toleranzbereiche eine „Eignung“
beider Partner füreinander sicherstellt. Wird diese „Synchronisierung“ an
irgendeiner Stelle unterbrochen, weil keine Stimmigkeit hergestellt werden kann,
hat sich die Sache gewissermaßen von selbst erledigt. Der
störungsfreie Ablauf dieses Kompatibilitätstests dagegen ist dann ein guter Garant für eine
aussichtsreiche Wechselbeziehung.
Nun finden wir in der modernen westlichen Zivilisation mit ihrer
ausgeprägten Neigung zu emotionaler Selbstverwirklichung zunehmend
Situationen und Faktoren, die diesen natürlichen Vorgang überformen.
Ob sich füreinander geeignete Partner finden, wird damit immer mehr eine
Frage des Zufalls. Hier zwei Beispiele für die Anfälligkeit unserer
Gesellschaft für einen „Fehlgriff“:
Physiognomie und Partnerfindung Die Ausprägung von
Körpermerkmalen, Form und Gestalt des Körpers und insbesondere auch
des Gesichtes hat, wie gesagt, durch ihre körpersprachliche Signalwirkung
beträchtliche Auswirkungen auf alle zwischenmenschlichen Reaktionen und
besitzt damit auch erhebliche soziale Relevanz. Die kommerzielle Werbung
weiß die unterbewußte Reaktion der Mitmenschen auf
körpersprachliche Reize sehr diffizil für ihre Zwecke zu nutzen und
hat dieses Thema inzwischen für sich hinreichend wissenschaftlich
erschlossen.
Aber auch wir selbst bedienen uns mehr oder weniger
selbstverständlich entsprechender Reizverstärker in unserer Kleidung, mit
Schmuck, Kosmetik oder durch die „Korrektur“ von Haarfarbe und -beschaffenheit.
Nicht selten werden durch kosmetische Maßnahmen die typspezifischen
Charakteristika aber nicht wie beabsichtigt verstärkt, sondern „übertüncht“ und
ins Gegenteil verkehrt. Grund hierfür ist die naturbedingte Vorliebe
für den „genetischen“ Gegentyp. Man stellt sich also bevorzugt entsprechend
dem eigenen gegentypischen Ideal dar mit dem Erfolg, Signale an die verkehrte
Zielgruppe zu senden. Nun bröckelt die Fassade bekanntermaßen
irgendwann, doch die Erkenntnis kommt meist zu spät, und der Grund für
den Fehlgriff bleibt gewöhnlich im Dunkel, weswegen eine Wiederholung
des Dilemmas dann auch eher wahrscheinlich ist.
Sinneswahrnehmung und Partnerfindung In der Biologie der
Partnersuche spielt die Wahrnehmung als Gegenstück zu den
physiognomischen Signalen und Verhaltensattributen gleichermaßen eine
entscheidende Rolle. Entsprechend treten spezifische Merkmale stets gemeinsam
mit den zugehörigen Wahrnehmungmechanismen auf. Beispielsweise führen
im Tierreich häufig sogenannte Pheromone die mit hierauf
spezialisierten Geruchsorganen ausgestatteten Partner auf den richtigen Weg.
Wie man heute weiß, spielen Duftstoffe auch beim Menschen im Bereich der
Partnerfindung eine wesentliche Rolle. Die florierende Parfum-Industrie belegt
dies eindrucksvoll. Wie nach dem oben Gesagten nun leicht zu folgern ist, sind
jedoch all diejenigen schlecht beraten, die sich ihre Duftnote selbst aussuchen,
denn sie werden für sich in den meisten Fällen das Duftspektrum des
Gegentyps bevorzugen.
Ein besonders krasses Beispiel hierfür ist der bei Frauen in Damenparfums
äußerst beliebte Moschusduft.

Immer der Nase nach ... auf Partnerschau aber lieber nicht nach der eigenen!
Wirkt er auf das weibliche Geschlecht anregend und erotisierend,
so können Männer ihn meist überhaupt nicht wahrnehmen
und Moschus entfaltet bei ihnen auch keine unterschwellige pheromonale Wirkung.
Eine moschusduftende Frau wirkt also auf andere Frauen, nicht auf Männer.
Ziel verfehlt, der Industrie ist das egal.
Die willkürliche Anpassung der persönlichen Attribute an Mode und
eigenen Geschmack führt also in der Regel zu einer Desorientierung auf dem
Gebiet der Partnerfindung, aber unterschwellig auch im gesamten sozialen Umfeld.
Was also tun? Die einfache Antwort ergibt sich aus dem Gesagten: künstliche, durch
Mode, gesellschaftliche Meinung oder „Erziehungserfolge“ geprägte Aspekte sollte man versuchen zu objektivieren
und transparent zu machen für die ursprüngliche, natürliche Erscheinungsform.
Die professionelle Imageberatung für eine typgerechte und stilsichere
Erscheinung ist hier eine bewährte Möglichkeit. In diesem Sinne weiterführend im partnerschaftlichen Bereich sind die vielfach in der
Praxis aufgegriffenen und weiterentwickelten Erkenntnisse von Manfred Curry. Sie bilden die Grundlage des wissenschaftlichen
Typisierungs- und Matchingverfahrens SymPars® matching
für eine objektive und klischeebereinigte Analyse von Partnerschaften,
Familien oder auch größeren sozialen Gruppen und Teams.
Gerade wenn Bekanntschaften nicht auf dem „natürlichen Wege“
geknüpft werden, sondern beispielsweise über Zeitungsinserate,
traditionelle Vermittlungsagenturen oder gewöhnliche Online-Kontaktbörsen, dann werden die oben beschriebenen, natürlicherweise im
Vorfeld einer Partnerschaft ablaufenden Synchronisationsmechanismen gar nicht
erst relevant. Das ganze gleicht dann eher einem Würfelspiel, und die begriffliche
Assoziation zu dem beliebtesten seiner Gattung „Mensch ärgere dich nicht!“
liegt nahe.
An dieser Stelle versteht PartnerQuest® sich mit dem vorliegenden
Analyse- und Auswahlverfahren als Wegbereiter für Glück und
Zufriedenheit all derer, die hiernach suchen.
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